Ältere Frau nach Grauer Star OP mit verbessertem Sehvermögen und natürlichem, freundlichem Ausdruck.
Grauer Star OP

Wir sorgen wieder für klare Sicht.

Grauer Star OP – Sicher. Ambulant. Präzise.

Die Operation des Grauen Stars ist der häufigste chirurgische Eingriff in Deutschland. Hier erfahren Sie alles über Ablauf, Linsentypen, Kosten der Grauen Star Operation und Nachsorge.

Icon von einem Auge mit einem Plus

Erste Sehverbesserung ab Tag 1

Icon einer Hand, die ein Auge hält

15–20 Min. Operationsdauer pro Auge

Icon einer Hand und eines Hauses

ambulant – Kein Krankenhausaufenthalt

Icons eines Pins

15 Standorte in Deutschland & Österreich

Grauer Star OP – was steckt hinter dem Eingriff?

Der Graue Star (medizinisch: Katarakt) ist eine Eintrübung der natürlichen Augenlinse. Licht kann die getrübte Linse nicht mehr ungehindert passieren – das Sehen wird zunehmend schlechter. Die gute Nachricht: Der Graue Star ist gut behandelbar.

Die häufigste Ursache ist das natürliche Altern. Ab dem 60. Lebensjahr treten die ersten Symptome des Grauen Stars häufiger auf. Daneben können UV-Strahlung, bestimmte Medikamente (z. B. Kortison), Diabetes oder Verletzungen die Linsentrübung begünstigen. In seltenen Fällen ist die Katarakt angeboren (cataracta congenita).

Die einzige wirksame Grauer Star Therapie ist die Operation: Die trübe Linse wird entfernt und durch eine künstliche Intraokularlinse (IOL) ersetzt. Brillen oder Augentropfen können den Grauen Star nicht heilen.

Typische Symptome des Grauen Stars

Verschwommenes Sehen

Schleier- oder Nebelgefühl, das sich langsam verstärkt

Blendempfindlichkeit

Starke Blendung bei Sonnenlicht oder Autoscheinwerfern

Farbveränderung

Farben wirken matter, gelblicher oder bräunlicher

Schlechtes Dämmerungssehen

Eingeschränkte Sicht beim Autofahren in der Nacht

Häufiger Brillenwechsel

Zunehmende Kurzsichtigkeit erfordert immer stärkere Gläser

Doppelbilder

Unschärfen und Doppelkonturen bei hellem Licht

Nicht jede Linsentrübung muss sofort operiert werden. Die Entscheidung für die Grauer Star Operation trifft Ihr behandelnder Arzt gemeinsam mit Ihnen – abhängig davon, wie stark die Seheinschränkung Ihren Alltag beeinträchtigt.

Diagnose des Grauen Stars

Die Diagnose des Grauen Stars stützt sich auf wenige, aber aussagekräftige Untersuchungsschritte. Für Ihren Augenarzt ist eine Katarakt in der Regel eindeutig und schnell erkennbar – besonders mithilfe der Spaltlampe. Die Untersuchung ist einfach, schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten.

Die Spaltlampenuntersuchung

Das wichtigste diagnostische Verfahren ist die Spaltlampenuntersuchung. Die Spaltlampe ist ein Spezialmikroskop, das das Auge mit einem spaltförmigen Lichtstrahl in starker Vergrößerung beleuchtet. Der Augenarzt kann damit Linse, Hornhaut und weitere Strukturen detailliert beurteilen – Trübungen sind so bereits im Frühstadium erkennbar.

Je nach Befund setzt der Arzt erweiternde Augentropfen ein, um auch den Augenhintergrund zu beurteilen und andere Erkrankungen wie ein Grünen Star (Glaukom) oder eine Makuladegeneration auszuschließen. Bei sehr weit fortgeschrittenem Grauem Star („Totalstar“) kann die Linsentrübung bereits als weißliche Pupille sichtbar sein. Die Sehfähigkeit ist dann meist deutlich eingeschränkt – im schlimmsten Fall droht die vollständige Erblindung. In seltenen Fällen kann die veränderte Linse den Augeninnendruck erhöhen und einen Grünen Star begünstigen. Eine rechtzeitige Behandlung kann solche Komplikationen in der Regel vermeiden.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Graue Star OP?

Die Entscheidung für eine OP des Grauen Stars ist individuell. Sie hängt davon ab, wie stark die Sehstörungen den Alltag einschränken. Solange keine relevanten Beeinträchtigungen auftreten, ist eine Operation nicht zwingend notwendig – auch wenn der Arzt eine beginnende Linsentrübung festgestellt hat. Hilfreiche Fragen für die persönliche Entscheidung:

  • Beeinträchtigt mein Sehvermögen meine berufliche Tätigkeit?

  • Kann ich meinen Hobbys wie Lesen, Sport oder Gartenarbeit noch nachgehen?

  • Ist das Autofahren – besonders bei Dämmerung oder Nacht – noch sicher?

  • Fällt mir die Orientierung im Alltag zunehmend schwerer?

Wichtig: Eine Operation wird schwieriger, wenn der Graue Star sehr weit fortgeschritten ist – das Auge lässt sich dann für die präzise Linsenberechnung nicht mehr so exakt ausmessen. Warten Sie daher nicht zu lange und vereinbaren Sie regelmäßige Kontrolltermine beim Augenarzt. Im Zweifel kann auch eine zweite ärztliche Meinung hilfreich sein. Die Grauer Star Behandlung ist nach erfolgreicher Operation in der Regel dauerhaft – ein Wiederauftreten des ursprünglichen Grauen Stars ist nicht möglich.

Bei Smile Eyes besprechen unsere Fachärzte den richtigen Operationszeitpunkt ausführlich mit Ihnen – auf Basis Ihrer Untersuchungsbefunde, Ihres Alltags und Ihrer persönlichen Erwartungen. Es gibt keine voreiligen Empfehlungen.

Die Grauer-Star-OP – Ablauf Schritt für Schritt

Die Grauer-Star-Operation ist ein ambulant durchgeführter Routineeingriff. Sie brauchen keinen Krankenhausaufenthalt. Hier ist, was Sie erwartet:

1

Voruntersuchung & Linsenvermessung

Der Augenarzt misst präzise die Länge Ihres Auges und die Krümmung der Hornhaut, um die optimale Stärke der künstlichen Linse zu berechnen. Bestandteile der Untersuchung sind Biometrie, Hornhauttopografie und Spaltlampenuntersuchung.

ca. 60–90 Minuten

2

Vorbereitung am Operationstag

Das Auge wird mit Augentropfen erweitert und mit örtlicher Betäubung (Augentropfen oder kurze Spritze) betäubt. Eine Vollnarkose ist in der Regel nicht notwendig. Sie sind während des gesamten Eingriffs wach, spüren aber keinen Schmerz.

ca. 30 Minuten

3

Die eigentliche Katarakt-Operation – zwei Verfahren im Überblick

Bei der Behandlung des Grauen Stars kommen grundsätzlich zwei Operationsverfahren in Frage. Welches für Sie geeignet ist, bespricht Ihr behandelnder Arzt nach der Voruntersuchung:

Verfahren 1: Klassische Katarakt-Operation

Der Operateur setzt mit einem Skalpell einen ca. 2 mm kleinen Zugang zum Augeninneren. Durch diese Öffnung wird die eingetrübte Linse per Ultraschall (Phakoemulsifikation) verflüssigt und abgesaugt – anschließend wird eine neue Kunstlinse eingesetzt.

Verfahren 2: Femto-Katarakt-Operation (Laser)

Bei der Femto-Katarakt-Operation öffnet ein präziser Femtosekundenlaser die Linsenkapsel und zerkleinert die getrübte Linse – ohne Skalpell. Diese Methode ermöglicht zusätzlich die Korrektur einer Hornhautverkrümmung.

In beiden Fällen wird die neue Intraokularlinse (IOL) durch denselben kleinen Zugang eingeführt, der sich anschließend meist von selbst schließt.

Liegt ein beidseitiger Grauer Star vor, werden die Augen grundsätzlich nacheinander an zwei getrennten Terminen operiert – zunächst das stärker betroffene Auge, dann das zweite im Abstand von ein bis mehreren Wochen. Dieser Standard erlaubt, das Ergebnis am ersten Auge abzuwarten und die zweite Linse bei Bedarf noch anzupassen.

ca. 15–20 Minuten pro Auge

4

Kurze Beobachtungszeit & Entlassung

Nach dem Eingriff wird das frisch operierte Auge mit einem Salbenverband abgedeckt. Sie ruhen kurz vor Ort, bevor Sie sich nach einer Überwachungsphase nach Hause fahren lassen können. Bitte bringen Sie unbedingt eine Begleitperson mit – am Operationstag dürfen Sie kein Fahrzeug selbst führen. Auch die ersten Stunden zu Hause sollten Sie nicht alleine verbringen.

ca. 30–60 Minuten

5

Nachsorge & Kontrolltermine

Bereits am nächsten Tag erfolgt die erste Nachkontrolle. In den Wochen nach der Operation verwenden Sie regelmäßig antibiotische und entzündungshemmende Augentropfen. Das Sehen verbessert sich meist rasch – die vollständige Stabilisierung des Sehergebnisses tritt nach 4–6 Wochen ein.

Kontrollen über 4–6 Wochen

Welche künstliche Linse ist die richtige für mich?

Der Linsentyp beeinflusst nicht nur das Sehergebnis – er bestimmt auch, ob Sie nach der Grauer-Star-OP noch eine Brille benötigen. Bei Smile Eyes beraten wir Sie individuell, welche Intraokularlinse (IOL) zu Ihrem Lebensstil passt.

Monofokallinse

  • Geeignet für: Ein Entfernungsbereich (Ferne oder Nähe)

  • Brillenabhängigkeit: Häufig für Nähe oder Ferne erforderlich

  • Kostenübernahme: Krankenkasse

Multifokallinse

  • Geeignet für: Ferne, Zwischenbereich und Nähe

  • Brillenabhängigkeit: Meist weitgehend brillenfrei möglich

  • Kostenübernahme: Zuzahlung

Torische Linse

  • Geeignet für: Ferne

  • Zusatznutzen: Korrektur einer Hornhautverkrümmung

  • Brillenabhängigkeit: Häufig für die Nähe erforderlich

  • Kostenübernahme: Zuzahlung

Torisch-Multifokale Linse

  • Geeignet für: Ferne, Zwischenbereich und Nähe

  • Zusatznutzen: Korrektur einer Hornhautverkrümmung

  • Brillenabhängigkeit: Weitgehend brillenfrei möglich

  • Kostenübernahme: Zuzahlung

EDOF-Linse

  • Geeignet für: Erweiterter Tiefenschärfebereich

  • Brillenabhängigkeit: Selten erforderlich

  • Kostenübernahme: Zuzahlung

Welche Linse für Sie die richtige ist, hängt von Ihrer Hornhautbeschaffenheit, Ihren Sehgewohnheiten und Erwartungen ab. Unsere Fachärzte besprechen die Optionen ausführlich mit Ihnen – vor dem Eingriff, ohne Zeitdruck.

Grauer Star OP – Kosten und Krankenkasse

Da die Grauer Star Operationskosten als medizinisch notwendig eingestuft sind, übernehmen die Krankenkassen die Kosten des Eingriffs einschließlich einer Standardlinse. Für Premiumlinsen fallen Zuzahlungen an.

Lächelndes Paar blickt direkt in die Kamera – Symbolbild für die Freiheit von Sehhilfen und die Überlegung zu Augen lasern Kosten für langfristig scharfes Sehen.

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

  • Krankenkassen bezahlen die medizinisch notwendige Katarakt-Operation vollständig

  • Inklusive: Monofokallinse (Standardlinse), Voruntersuchung, Operation, Nachsorge

  • Kein Eigenanteil für den Eingriff selbst

  • Beachten: übliche gesetzliche Praxisgebühr (sofern noch aktuell)

Zwei lächelnde Frauen unterschiedlicher Generationen blicken in die Kamera – Symbolbild für die langfristigen Vorteile einer Augenlaserbehandlung und das Thema Augen lasern Kosten.

Private Krankenversicherung (PKV)

  • In der Regel Kostenübernahme je nach Tarif

  • Premiumlinsen (Multifokal, torisch, EDOF): Zuzahlung 500–2.500 € pro Auge

  • Preise variieren je nach Linsentyp und Standort

  • Bei Smile Eyes erhalten Sie vor dem Eingriff einen verbindlichen Kostenplan

Privatpatienten und Beamte (Beihilfe) sollten vor dem Eingriff eine schriftliche Kostenzusage von ihrer Versicherung einholen.

Nachsorge nach der Grauer Star OP – was zu beachten ist

Die richtige Nachsorge ist entscheidend für ein optimales Ergebnis. Hier die wichtigsten Regeln für die Wochen nach der Operation:

Am ersten Tag nach der OP des Grauen Stars wird der Salbenverband abgenommen und das Auge untersucht. Sie erhalten Augentropfen, die Sie genau nach Anweisung anwenden sollten. In den ersten Wochen empfinden viele Patienten eine Sonnenbrille als angenehm – das Auge ist noch lichtempfindlicher als gewohnt.

Das ist möglich

  • Kurze Spaziergänge ab dem ersten Tag

  • Fernsehen und Lesen meist ab Tag 1–2

  • Auto fahren nach ausdrücklicher Freigabe durch Ihren Augenarzt

  • Fahrtkosten zur Augenklinik können zusätzlich geltend gemacht werden

  • Leichte Haushaltstätigkeiten ab Tag 2–3

  • Sport und Schwimmen nach ca. 2 Wochen

Bitte vorübergehend vermeiden

  • Reiben oder Drücken auf das operierte Auge

  • Schwimmbad, Sauna, Tauchen (mind. 2 Wochen)

  • Kontakt mit Wasser und Seife am operierten Auge

  • Kosmetische Produkte im Augenbereich

  • Starke körperliche Belastung in den ersten Tagen

Leichte Beschwerden wie vorübergehendes Fremdkörpergefühl, leichte Rötung oder Lichtempfindlichkeit in den ersten Tagen sind normal und klingen von selbst ab. Sollten Sie dennoch unsicher sein oder Beschwerden bemerken, die sich nicht bessern – sprechen Sie einfach beim nächsten Kontrolltermin mit Ihrem behandelnden Augenarzt. Er ist der richtige Ansprechpartner für alle Fragen rund um Ihre Genesung.

Erfahrungen unserer Patienten

5 Sternebewertung bei Google.

Stand: Februar 2026

"In der Augenklinik Smile Eyes wurde ich am Grauen Star operiert und erhielt in beide Augen künstliche Linsen. Das Ergebnis ist hervorragend. Von der Voruntersuchung über den Eingriff bis hin zu den Nachkontrollen war alles bestens organisiert. [...]"

Quelle: Google-Bewertung

5 Sternebewertung bei Google.

Stand: Januar 2026

"Ich hatte gestern einen Termin 14.30Uhr im Smile Eyes in Vorbereitung auf meine OP-Grauer Star in Zeitz. [...] Freundliche Mitarbeiter in der Anmeldung und bei den Untersuchungen. Kaum Wartezeiten, ausführliche Aufklärung und Infogespräche, in denen man Fragen stellen kann ohne dass man das Gefühl hat zu nerven. [...]"

Quelle: Google-Bewertung

5 Sternebewertung bei Google.

Stand: Dezember 2025

"Ich hatte grauen Star und wurde operiert. Das Ergebnis war phantastisch. Dass ich wieder komplett ohne Brille auskomme hätte ich vorher nie gedacht. Ganz großes Dankeschön an das Team."

Quelle: Google-Bewertung

5 Sternebewertung bei Google.

Stand: August 2025

"[...] Was soll ich sagen... wie ein roter Faden wurde mir beginnend beim Empfang, der Voruntersuchung, Augenoptiker, Augenarzt schliesslich zur Operation eine Welle der Emphatie und absoluter Kompetenz entgegengebracht. Bei Sachen wie eine Augen-OP brauche ich Vertrauen, was ich bei Smile Eyes einfach auch hatte... [...]"

Quelle: Google-Bewertung

Grauer Star operieren lassen bei Smile Eyes

Unsere erfahrenen Fachärzte beraten Sie umfassend – von der Voruntersuchung bis zur Wahl der richtigen Linse. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin an einem unserer 15 Standorte in Deutschland.

Icons eines Pins

15 Standorte in Deutschland & Österreich

Icon von einem Auge mit einem Plus

Modernste Operationstechnik

Icon mit Personen

Fachärzte für Augenheilkunde

Icon von Dokumenten

Krankenkasse übernimmt Basiseingriff

Risiken und Grenzen der Grauer Star OP

Die Grauer Star OP ist weltweit einer der häufigsten und sichersten operativen Eingriffe überhaupt – in Deutschland wird sie über eine Million Mal pro Jahr durchgeführt. Dennoch gibt es, wie bei jedem medizinischen Eingriff, mögliche Risiken, über die Sie informiert sein sollten.

Mögliche Komplikationen

Die meisten unerwünschten Wirkungen sind leicht und vorübergehend: leichte Entzündung, Druckerhöhung im Auge oder ein Nachstar (Eintrübung der Linsenkapsel, die sich einfach mit einem Laser behandeln lässt). Schwerwiegende Komplikationen wie Infektionen oder Netzhautablösungen sind möglich, aber sehr selten (unter 0,1 %). Durch sorgfältige Voruntersuchung, sterile Operationsbedingungen und regelmäßige Nachkontrollen lässt sich das Risiko auf ein Minimum reduzieren.

Wann ist die Grauer Star OP nicht möglich?

In seltenen Fällen können bestimmte Augenerkrankungen wie fortgeschrittenes Glaukom, eine Makuladegeneration oder schwere Hornhautschäden die Erfolgsaussichten der Operation einschränken. Ihr behandelnder Augenarzt klärt dies individuell in der Voruntersuchung ab – und bespricht gemeinsam mit Ihnen, welche Optionen für Sie infrage kommen.

Unabhängige Fachinformationen zur Katarakt-Operation finden Sie auf den Seiten des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) sowie der Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG).

Häufige Fragen zu Augenlaser-Kosten

Die Fragen, die uns unsere Patienten am häufigsten stellen – klar und verständlich beantwortet.

Wie wird der Graue Star operiert?


Bei der Grauer Star OP (Katarakt-Operation) wird die getrübte Linse zunächst über einen kleinen Zugang per Ultraschall zerkleinert und abgesaugt – dieses Verfahren heißt Phakoemulsifikation. Dann wird durch denselben Zugang (ca. 2–3 mm) eine künstliche Intraokularlinse (IOL) eingesetzt. Der Zugang schließt sich von selbst, Nähte sind meist nicht nötig. Der Eingriff wird ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt und dauert ca. 15–20 Minuten.

Ist die Grauer Star OP schmerzhaft?


Nein. Die Operation wird unter örtlicher Betäubung – meist Augentropfen – durchgeführt. Sie sind wach, spüren aber keinen Schmerz. Manche Patienten berichten von einem leichten Druckgefühl. Nach dem Eingriff können vorübergehend leichte Beschwerden wie Fremdkörpergefühl oder Lichtempfindlichkeit auftreten – das legt sich in den Stunden und Tagen nach der Operation.

Wie lange dauert die Grauer Star Operation?


Der eigentliche operative Eingriff dauert pro Auge ca. 15–20 Minuten. Für den gesamten Behandlungstag sollten Sie jedoch 2–3 Stunden einplanen – inklusive Vorbereitung, Betäubung und Nachbeobachtungszeit. Da Sie an diesem Tag kein Auto fahren dürfen, planen Sie bitte eine Begleitperson ein.

Übernimmt die Krankenkasse die Grauer-Star-OP?


Ja. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten der medizinisch notwendigen Katarakt-Operation vollständig – inklusive einer Standardlinse (Monofokallinse). Wenn Sie sich für eine Premiumlinse (Multifokal, torisch oder EDOF) entscheiden, müssen Sie den Mehrpreis als Eigenleistung zuzahlen. Privatpatienten erkundigen sich am besten vorab bei ihrer PKV nach den Leistungen ihres Tarifs.

Wann darf ich nach der Grauer-Star-OP Auto fahren?


Am Operationstag selbst dürfen Sie kein Auto fahren. In der Regel ist Autofahren ab dem zweiten Tag nach dem Eingriff wieder erlaubt – vorausgesetzt, Ihr behandelnder Arzt gibt nach der Nachkontrolle die Freigabe und die Sehschärfe ist ausreichend. Bitte fragen Sie bei Ihrem Nachsorgetermin ausdrücklich nach.

Wie schnell sehe ich nach der Grauer-Star-OP wieder scharf?


Die meisten Patienten berichten bereits am ersten oder zweiten Tag nach der Operation über eine deutliche Sehverbesserung. Das endgültige Sehergebnis stabilisiert sich in den Wochen nach der Operation – in der Regel nach 4–6 Wochen. Farben wirken oft leuchtender als zuvor, weil die getrübte Linse nun durch eine klare Kunstlinse ersetzt wurde.

Was ist der Unterschied zwischen Grauem Star und Grünem Star?


Trotz ähnlichem Namen sind Grauer Star (Katarakt) und Grüner Star (Glaukom) zwei völlig verschiedene Erkrankungen. Beim Grauen Star trübt sich die Linse – das führt zu verschwommenem Sehen, ist aber gut operierbar. Beim Grünen Star steigt der Augeninnendruck und schädigt den Sehnerv – eine andere Erkrankung, die anders behandelt wird. Beide können gleichzeitig vorliegen.

Welche Vorbereitungen sind vor der Grauer-Star-OP notwendig?


Vor der Grauer-Star-OP sind einige Vorbereitungen erforderlich, die Ihr behandelnder Arzt individuell mit Ihnen bespricht. Im Wesentlichen umfassen sie folgende Schritte: Präoperative Untersuchung beim Hausarzt: Wir bitten Sie, vor der Operation eine Voruntersuchung beim Hausarzt durchzuführen. Dieser erstellt eine schriftliche OP-Freigabe inklusive EKG und Laborwerten – diese Befunde dürfen nicht älter als sechs Wochen sein. Blutverdünnende Medikamente können in der Regel weitergenommen werden und stellen keine Kontraindikation dar.

Augentropfen vor der OP: In der Regel beginnen Sie 3 Tage vor der Operation mit entzündungshemmenden Augentropfen (z. B. KetoVision, 1 Tropfen 4-mal täglich). Am OP-Tag selbst werden die Tropfen bis zum Termin weiter angewendet.

Am OP-Tag: Bringen Sie unbedingt eine Begleitperson mit – Sie dürfen anschließend kein Fahrzeug selbst führen. Duschen und Haare waschen sollten in den ersten 24 Stunden nach der Operation vermieden werden. Ihre bisherige Brille oder eine Sonnenbrille können Sie vorübergehend weiter tragen.

Nach der Operation: Sie erhalten einen detaillierten Medikamentenplan mit genauen Anweisungen zur Tropfentherapie. In den ersten Wochen sind regelmäßige Nachkontrollen vorgesehen. Sollten in den ersten Tagen starke Schmerzen auftreten, wenden Sie sich umgehend an Ihre Smile Eyes Praxis.

Der nächste Schritt fühlt sich leicht an, wenn er klar ist.
  • Medizinisch geprüft durch Smile Eyes Augenexperten (06/2026)

  • Fachlich geprüft durch das medizinische Smile-Eyes-Team (06/2026)

Dieser Beitrag wurde von den Smile Eyes Augenexperten fachlich geprüft. Smile Eyes ist auf Kataraktchirurgie spezialisiert und bietet diese an 15 Standorten in Deutschland und Österreich an.

Die Informationen auf dieser Seite dienen der ersten Orientierung und ersetzen keine persönliche augenärztliche Beratung. Ob eine Augenlaser-Behandlung für Sie geeignet ist, welche Methode infrage kommt und welche Kosten konkret entstehen, klären unsere Fachärzte individuell in der Voruntersuchung.